Corona-Pandemie: Unterstützung der Slums

Liebe Neema Lalela Freunde, liebe ehemalige Freiwillige!
Ich glaube, die meisten von uns können es noch gar nicht richtig fassen, wie sich unsere Welt in wenigen Wochen und Tagen so radikal verändern konnte! Vor 4 Wochen hat noch kaum einer von uns geahnt, was wir heute erleben würden. Genauso wie bei euch hat sich bei uns alles verändert. Unsere Arbeit ist zu einem totalen Stillstand gekommen. Vier unserer Freiwilligen wurden vor einer Woche abgezogen und die letzten beiden hoffen auch, dass sie in wenigen Tagen nach Hause geholt werden können.

In Südafrika haben wir jetzt die totale Ausgangssperre – das heißt, man darf nur noch für das Notwendigste aus dem Haus. Die meisten Geschäfte und Firmen sind vom ‚total shut down‘ betroffen. Es ist noch gar nicht zu erahnen, was das für unsere Wirtschaft, die sowieso schon total am Boden ist, bedeuten wird. Auch wir wissen nicht, wie wir finanziell hier durchkommen werden. Für uns alle wird COVID 19 unabsehbare Folgen haben.

Im Augenblick können wir alle nur tun, was unmittelbar vor uns liegt. Ganz besonders hart trifft diese Krise wieder die Armen in der Welt. Auch diese totale Ausganssperre ist besonders hart für die, die in Südafrika in den Slums leben. Es ist für sie fast unmöglich, sich an einen angemessenen Abstand zum Nächsten zu halten, wo sie sowieso immer auf engstem Raum zusammengepfercht leben müssen.

Die Kinder vom Tshepang Zentrum für Waise und bedürftige Kinder aus dem Princes Slum Gebiet sind auch schwer betroffen. Sie dürfen nicht mehr zu uns ins Zentrum kommen, um ihre einzige warme Mahlzeit zu bekommen. Kinder aus mehr als 160 Familien sind davon betroffen. Wir haben beschlossen sie und ihre Familien mit Essenspaketen zu unterstützen.

Wir wären euch sehr dankbar, wenn ihr uns dabei helfen würdet. Ich weiß, dass jeder und jede von uns, ins Ungewisse schaut in Bezug auf seine wirtschaftliche Zukunft. Aber da sind immer so viele Menschen um uns herum, die es viel härter haben als wir. Wir wollen sie nicht vergessen. Lasst uns daran denken, was Jesus uns in Matthäus sagt: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ Matthäus 25,40
In allen unseren Sorgen und Ängsten dürfen wir uns von Jesus tröten lassen und getragen wissen, denn ER ist derselbe – gestern, heute und in alle Ewigkeit! (Hebräer 13).
Ich danke euch für alle Liebe und für alles Mittragen!

Herzliche und liebe Grüße,
Jochen Volker aus Südafrika

SPENDEN mit Kennwort: HILFE
Neema Lalela.e.V.
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